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Albert Janda PDF Print E-mail
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Wednesday, 03 December 2008

Albert Janda, *20.07.1916, †1970

1935-1938    Spvgg Fürth
1939-1941    1.FC Nürnberg
1941-1942    Pariser Soldatenelf
1945-1946    Spvgg Fürth (Oberliga Süd)
1946-1947    VFL Günzburg
1947-1948    VfB Mühlburg (später mit Phönix Karlsruhe zum KSC fusioniert)
1948-1949    Karlsruher FV
1949-1951    Sportfreunde Lahr (LFV) (Spielertrainer)
1952-1953    Spvgg. Lahr (Spielertrainer)

Trainer:

1956-1957    Lahrer FV (LFV)


Nach seiner Zeit in der Jugenmannschaft der Spvgg Greuther Fürth, spielte Albert Janda von 1935 bis 1938 in der ersten Mannschaft für die Kleeblättler, ebenso wie sein Bruder Ludwig Janda. Die beiden wurden nun unter der Bezeichnung "Janda I" und "Janda II" gekennzeichnet und waren für den Verein in der Gauliga Bayern unterwegs. 

 Albert Janda - Fürth - Wacker München

Abb: Albert Janda (ganz links) nach dem Spiel gegen FC Wacker München 1937

1938 wechselte Albert Janda zum 1. FC Nürnberg. Für den Club bestritt er bis 1941 58 Spiele

 Albert Janda - 1FCN
Abb: Albert Janda, 1.FCN, beim Sturm auf das Tor von Augsburg (1940) (Quelle: www.glubberer.de)

Wie viele andere Spieler wurde Albert Janda 1941 an die Front berufen. Er wurde zunächst in Frankreich stationiert, wo er in der berühmten Pariser Soldatenelf mit Hans Fiederer von der SpVgg Fürth spielte. Bei den hochklassigen Spielen der Pariser Soldatenelf im Pariser Prinzenpark Stadion gegen französische Auswahlmannschaften, Vereinsmannschaften oder andere Soldatenteams aus Holland, Italien, Belgien oder dem Heimatland (z.B. gegen Schalke 04 im Oktober 1941) sahen regelmäßig an die 40.000 Zuschauer zu. Die Pariser Soldatenelf unter der Leitung von Generalfeldmarschall Sperle galt als die stärkste Elf auf dem europäischen Kontinent und blieb über 80 Spiele hinweg ungeschlagen. Sie trug in ganz Europa ihre Spiele aus und flog mit der Ju 52 sogar zum Auswärtsspiel nach Odessa an das Schwarze Meer. Einen Handgranatenangriff der Resistance am 5. August 1942 überstand Albert Janda glücklichwerweise ohne Blessuren. Im Endspiel der Luftgau-Elf in Berlin traf er auch mit Helmut Schön und Sepp Herberger zusammen.

Nach dem Krieg spielte Albert Janda zunächst eine Saison in seinem ehemaligen Fussballclub, der Spvgg Greuther Fürth. 1946 wechselte er zum VFL Günzburg.

1947 zog es Albert Janda in den Südwesten der Republik zum VfB Mühlburg in der Oberliga Süd. (Der VfB Mühlburg fusionierte 1952 mit Phönix Karlsruhe zum KSC, dort war Ludwig Janda Trainer von 1956 bis 1959).

Danach folgte ein kurzer Wechsel zum Karlsruher FV, bevor Albert Janda 1949 das Doppelamt als Spieler und Trainer der Sportfreunde Lahr entgegennahm. Mit dieser Mannschaft erreichte er den 10. Platz in der Oberliga Südwest. 1949, mit 33 Jahren, verließ er das aktive Sportlerleben und trainierte letztmalig den nun als LFV operierenden Verein in der Saison 1956/57.

Albert Janda starb 1970.

Last Updated ( Saturday, 27 December 2008 )
 
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